Die Themen

Kommunikation

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ - so lautet das vielzitierte erste Kommunikationsaxiom von Paul Watzlawick. Jedes Verhalten ist Kommunikation, und wir kommunizieren viel zu viel, ohne uns der grundlegenden Mechanismen bewußt zu sein. Es geht dabei nicht um richtig und falsch, sondern um Aufmerksamkeit und Sensibilität, was Kommunikation und ihre Auswirkungen betrifft.

Wichtige Inhalte des Seminars sind Wahrnehmung und Rückmeldung, einige interessante Kommunikationsmodelle und natürlich auch der Bereich der nonverbalen Kommunikation, die Körpersprache. Es darf viel ausprobiert werden, um das Bewußtsein zu schärfen und das Gelernte zu festigen.

Konfliktmanagement

Mit Konflikten, ob weltbewegend oder einfach nur ärgerlich, hat man tagtäglich zu tun. Der bewußte Umgang mit ihnen wirkt nicht nur deeskalierend, sondern eröffnet auch neue Perspektiven und Chancen, anstatt immer wieder in die gleiche Falle zu tappen.

Im Seminar geht es um Konfliktstrategien- und stile, um Eskalation und Vermeidung sowie um Eigenverantwortung als wichtigstes Konfliktlösungsmittel. Der Bezug zur täglichen Realität und zu persönlichen Erlebnissen ist notwendig, um statt grauer Theorie konkret Anwendbares in die Hand zu bekommen.

Rhetorik & Präsentationstechnik

Referate und Präsentationen sind nicht nur Teil jeder Schul- und Universitätslaufbahn, sondern selbstverständlich auch des Arbeitslebens. Wie man es richtig macht, bekommt man trotzdem nicht gesagt, und wenn man sich auf die Imitation der anderen verläßt, macht man es zwar nicht schlechter als sie, aber auch nicht besser.

Präsentationstechnik meint nicht nur dem Umgang mit Laptop und Beamer, sondern auch die unzähligen anderen Möglichkeiten, ein Thema fesselnd und interessant vorzutragen. Das Auftreten, das Sprechen und den Umgang mit dem Publikum kann man lernen und üben, und wenn man weiß, was alles zu einer gelungenen Präsentation gehört und wie man sich in Ruhe vorbereitet, bekommt man auch eventuelles Lampenfieber leichter in den Griff.

Kreativität

Ausgetretenen Pfaden zu folgen gibt Sicherheit, manchmal ist es aber interessanter oder gar vorteilhafter, sie zu verlassen. Kreativität beschränkt sich nicht nur auf Kunst, sondern ist auch im Alltag wichtig, um neue Lösungen für bekannte und unbekannte Probleme zu finden. Man legt seine Scheuklappen ab, wechselt die Sichtweise je nach Notwendigkeit, denkt um die Ecke und landet dort, wo man anders vielleicht gar nicht hingekommen wäre.

Paradoxerweise kann man Kreativität auch Schritt für Schritt erarbeiten. Dabei gilt es, mit Hilfe verschiedener Methoden die herkömmlichen Denkweisen zu verlassen und neue Wege zu beschreiten. Das Hinterfragen und der Perspektivenwechsel erlauben neue Einblicke in Situationen, die man zu kennen geglaubt hat.